EDV-Beratung und Datenschutz Michael Straub

Eine grundlegende Maßnahme zur Eindämmung der CoVid-19-Pandemie ist die Kontaktreduzierung. Zeitweise waren Zusammenkünfte verboten, und auch in "freien" Zeiten gingen viele Arbeitgeber dazu über, Heimarbeit anzuordnen. Nun muss man sich trotzdem treffen, um seine Arbeit abgestimmt mit anderen verrichten zu können. Ein geeignetes Format ist beispielsweise die Videokonferenz.

Auf dem Markt tummeln sich etliche Anbieter. Z.B. BigBlueButton, Bitrix24, Google Meet, Jitsi Meet, Skype, Teams, Zoom, um nur einige zu nennen. (Die Liste ist weder vollständig, noch als Empfehlung oder gar als Wertung zu sehen. Es sind einfach die meiner Meinung nach populärsten Anbieter in alphabetischer Reihenfolge.)

Einige der Anbieter ermöglichen es, eigene Dienste aufzusetzen, einige sind im Ausland, einige haben halbwegs ordentliche Datenschutzklauseln, andere wieder nicht. Und einige sind bereits durch Vorfälle aufgefallen. Was also nehmen? Die schnelle, sofort verfügbare amerikanische Lösung? Selbst ein System aufbauen?

Die DSK (Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder) hat eine Orientierungshilfe veröffentlicht, die es dem DSB ermöglicht, die IT-Abteilung nach verschiedenen Kriterien zu beraten, um den optimalen Anbieter zu finden. Zusätzlich zur Orientierungshilfe wurde noch eine editierbare Checkliste (Format: MS Word) veröffentlicht, mit der die in Frage kommenden Anbieter systematisch geprüft werden können.